Radiofrequenz

radiofrequenz und seine wirkung

 

Mithilfe der Radiofrequenzen sollen die Bindegewebsfasern in der Haut, die sich in den tieferen Gewebeschichten des Körpers befinden, in ihrer Struktur verändert (denaturiert) werden.

Menschen, die sich keiner Unterspritzung oder einem Facelifting unterziehen möchten, können problemlos auf das nicht invasive Radiofrequenzverfahren zurückgreifen.

Neben straffenden Eigenschaften (Collagen Shrinking) kann durch die Radiofrequenz Behandlung gleichzeitig die Neubildung von Collagenfasern durch die Stimulation der Fibroblasten angeregt werden.

Das hat einen positiven Einfluß auf die Hautinnenschicht und die Hautoberfläche, die durch die Einwirkung der Radiofrequenzstrahlung geglättet werden kann , wodurch ein verbessertes Hautbild entsteht.

 

Eine Behandlung mit Radiofrequenzen setzt an den Faser- und Strukturproteinen in den Hautschichten an, die für die Dicke und Straffheit der Haut verantwortlich sind.

Studien mit Personen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren haben gezeigt, dass diese Methode das Hautbild verbessern kann. Die Neubildung von Kollagen wird angeregt, was einer Erschlaffung der Haut entgegenwirkt.

Außerdem kommt es auch zu einer Reduzierung der Faltentiefe. Die Haut erhält zudem eine frischere Farbe, weil die Durchblutung gefördert wird.

80 % der Anwender zeigten sich bislang mit den Behandlungsergebnissen der Radiofrequenzanwendungen zufrieden.

Wirkungsweise der Radiofrequenztherapie zur Hautstraffung

Der Effekt der Hautstraffung basiert auf thermischen Wirkungen in oberflächlichen, aber auch tiefer gelegenen Hautschichten.

Kontrollierte heiße Impulse, erzeugt durch elektromagnetische Felder, werden ins Gewebe geleitet. Nachfolgend kommt es zu Temperaturanstiegen, die je nach Tiefe der Hautschicht und Art des Gewebes unterschiedlich ausfallen. So findet im Fettgewebe ein höherer Temperaturanstieg statt, der sogar den Abbau von Fettzellen begünstigen kann.

n tiefer gelegenen Hautschichten, insbesondere in der Unterhaut, die Fettgewebe enthält, ist die Wärmeentwicklung also höher als an der Oberfläche. Betroffen von der Hitzeeinwirkung ist vor allem Kollagen, das Strukturprotein der Haut.

Die Erwärmung denaturiert die Proteine, führt insbesondere zu einer Schrumpfung der Kollagenfasern durch Kontraktion, dem sogenannten “Shrinking”.

Kollagen Neubildung durch Radiofrequenzstrahlung

Die Auflösung der bestehenden Molekülverbindungen bewirkt eine stöchiometrische Neuordnung. Wird das Kollagen denaturiert, dann werden seine Moleküle dicker und kürzer. Die Haut wird nachweislich dichter und fester.

Gleichzeitig werden die Fibroblasten, die Bildungszellen des fasrigen Bindegewebes, über die Wärmeeinwirkung dazu angeregt, neues Kollagen zu produzieren, denn die Wärme führt zu einem Anstieg der Proteinsynthese, und damit das Gewebe zu erneuern.

Mit zunehmendem Alter ist, enzymatisch bedingt, die Neubildung des Kollagen im Körper herabgesetzt und die Elastizität der Kollagenfasern nimmt ab. Hier sind die thermischen Effekte der Kollagenneubildung und Restrukturierung von besonders großer Bedeutung.

Besonders hervorzuheben ist hier, dass sich die aus Bindegewebe bestehende Dermis, die Hautschicht, die direkt unter der Hautoberfläche liegt, strafft und schließlich der Haut ein glatteres und jugendlicheres Erscheinungsbild verleiht.

Besonders zu beachten ist bei diesem Wirkungsverlauf, dass Radiowellen bestimmten physikalischen Gesetzmäßigkeiten folgen. Ihre Wirkung wird beeinflusst durch die unterschiedlichen elektrischen Felder in den Behandlungsbereichen, durch Änderungen der elektrischen Ladungen, Molekül- und Ionenbewegungen und den elektrischen Widerstand.

Der Prozess richtet sich nach folgender physikalischer Gleichung: J= I x R x T; dabei gilt J= Energie, I= Strom, R= Impedanz des Gewebe, T=Zeit.

Fettgewebe, somit auch das Unterhautfettgewebe, hat eine besonders hohe Impedanz. Die schlechte Leitfähigkeit des Fettgewebes trägt dazu bei, dass die Radiowellen in dieser Hautschicht in höherem Maß thermische Energie erzeugen und so gezielt auf das Kollagen einwirken können.

Diese Eigenschaften macht man sich besonders bei der Gesichtsbehandlung zunutze, wenn es darum geht, hängende Hautpartien wirkungsvoll zu behandeln.

 

Die Radiowellen setzen Energie und Wärme immer dort frei, wo der Widerstand am höchsten ist. Diese Eigenschaft nutzt man, um eine gezielte Erwärmung, ausgedrückt in Joule, zu erreichen und damit die Kollagenfasern in der Unterhaut zu aktivieren.

Radiofrequenzbehandlung  1 Stunde 

89 EUro